Um die Funktionalität und den Inhalt der Website zu optimieren, verwenden wir Cookies. Durch die Nutzung unserer Website stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Mehr Informationen hier.

Briefmarken Wert ermitteln | Gutachter für die Briefmarke

STARTSEITE

GUTACHTEN
• KOMPETENZ
REFERENZEN
DATENSCHUTZ
IMPRESSUM
Torsten Hornung
Wilhelmstraße 40
65183 Wiesbaden
0611 375 777 5
E-Mail: info@briefmarkenexperte.de

Den Wert von Briefmarken ermitteln

Immer wieder erfährt es der Philatelist, der Sammler, der Erbe: Es gibt Situationen im Leben, da muss eine Briefmarkensammlung oder eine einzelne Briefmarke bewertet werden.

Meist lautet die Frage: Wie viel Euro ist die Briefmarke, eine umfangreiche Sammlung, ein gehaltvoller Nachlass, ein Händlerlager wert? Oft stellt sich zunächst einmal die Frage, was beinhaltet denn diese Briefmarkensammlung überhaupt? Ist die Sammlung vollständig? Sind die Stücke echt? Was beeinflusst den Wert von Briefmarken?

Briefmarken Wert ermitteln | Gutachter für die BriefmarkeDie Preisrecherche ist in Zeiten des Internets gang und gäbe. Es ist jedoch sehr zeitaufwendig und wird bei Briefmarkensammlungen zu einer wahren Herausforderung, die einige Tage in Anspruch nehmen kann. Erschwerend hinzukommen Fehler bei der Schätzung, die dem Laien unterlaufen. Häufig werden Briefmarken falsch zugeordnet. Der Grund hierfür liegt in der Existenz von vielen ähnlichen Marken, die sich lediglich minimal unterscheiden. Seien es Farbabstufungen, unterschiedliche Wasserzeichen und Zähnungstypen, sowie Abarten. So werden im Zweifelsfall gerne höhere Werte herangezogen, obwohl nicht die wertvolle Type vorliegt. Briefmarkenkataloge im Internet, die dem Laien den aktuellen Wert auf Knopfdruck mitteilen gibt es (noch) nicht!


Angebot und Nachfrage bestimmen den Briefmarkenwert. Ein schönes Beispiel liefern hierzu die deutschen Briefmarken der Inflationszeit (zwischen circa 1919 und 1923). Aufgrund der sich permanent verteuernden Posttarife war es erforderlich neue Briefmarken mit immer höheren Nominalwerten zu drucken. Begannen die ersten Steigungen noch im einstelligen Reichsmarkbereich, wurden daraus schnell zweistellige und nach einigen Monaten bereits Wertstufen von einigen Hundert und sogar Tausend Reichsmark.

Die fortschreitende Inflation erzwang den Druck von Briefmarken zu Millionen und die letzte Phase brachte Briefmarken hervor, deren aufgedruckter Wert zum Versand eines Briefes einige Milliarden Reichsmark betrug. Die Einführung der Rentenmark zum 1.12.1923 beendete abrupt diese Inflation. Noch heute gibt es Massen an postfrischen Inflationsbriefmarken, während gestempelte Briefmarken aufgrund der jeweils nur sehr eng begrenzten Gültigkeitsdauer, wesentlich seltene sind. So sieht man sehr häufig nicht wertvolle, postfrische Inflationsbriefmarken, - während der gleiche Briefmarkentyp in gestempelter Variante mit dem 1000fachen Preis bewertet werden muss. Viele postfrische Inflationsbriefmarken gleich niedriger Preis; kaum vorhandene gestempelte Inflationsbriefmarken gleich sehr wertvoll und gesucht!

Wertbestimmung durch Briefmarkenkataloge

Die gängige Praxis den Wert von Briefmarken zu ermitteln stellen die Briefmarkenkataloge dar. Seit Jahrzehnten erscheint regelmäßig der Michel-Briefmarken-Katalog im Schwaneberger Verlag. Er wird auch als Bibel des Briefmarkensammlers bezeichnet. Der Michelkatalog ist nach Ländern, Gebieten und Regionen gegliedert. Der Briefmarkenkatalog führt jeweils in chronologischer Weise alle verausgabten Briefmarken in Wort und Bild auf und versieht sie mit Katalogwerten. Hier ist der entscheidende Punkt: Katalogwerte sind keine realistischen Handelswerte! Der Wert im Michelkatalog ist nicht der Wert zu dem die Briefmarken verkauft, gekauft oder geschätzt werden. Dieser Wert muss stets im Zusammenhang zu anderen Briefmarken und in Relation untereinander gesehen werden. Eine Briefmarke mit einem Katalogwert von Euro 10.- ist zehnmal so häufig wie eine Marke zu EURO 100.-, die wiederum 10x so häufig wie eine Briefmarke zu EURO 1.000.-, einzuschätzen.

Briefmarken Wert ermitteln

Die Katalogwerte sind grobe Einschätzungen. Erfahrungsgemäß wird fast ausnahmslos zu erheblichen Rabatten auf diesen Werten gehandelt. Verantwortlich dafür ist zudem die inhomogene Zusammensetzung der Marktteilnehmer. Der klassische Fachhändler vor Ort, der einen nicht unerheblichen Kostenfaktor bei der Ausübung seiner Tätigkeit hat und der der auch mit kostenlosen Sachverstand beratend tätig ist, gibt einen Katalograbatt von bis zu 60 Prozent, d.h. er verkauft eine Briefmarke mit einem Katalogwert von EURO 100.- zu EURO 40.-. Das Auktionshaus, das keine Lagerhaltung hat und die Ware lediglich „durchhandelt“ verkauft eine vergleichbare Briefmarke mit bis zu 80% Rabatt auf dem Katalogwert, also im genannten Beispiel zu EURO 20.-. Dann gibt es noch die vielen Briefmarkenbörsen und Tauschtage, auf denen meist reger „Privat-Handel“ zu niedrigen Kosten und meist ohne Steuerverpflichtung, sowie ohne Garantie, betrieben wird. Hier liegen die Verkaufswerte nachvollziehbar auf einem niedrigen Niveau. Die wenigen Großversandhäuser, die mit einem enormen Werbeaufwand agieren, stehen am anderen Ende der Preisskala: hier gibt es kaum Rabatte auf den Michel-Katalogwert. Der Rückschluss auf eine gute Produktqualität ist auch zutreffend.

Fragen, die nur ein Kenner beantworten kann. Und abschließend kann dieser ermitteln, wie das Objekt aktuell vom Markt bewertet wird. Im Falle einer Versicherung oder im Rahmen einer Schadenregulierung, bei Erbteilungen und Veräußerungswünschen können Sie sich gerne mit Ihrem Auftrag für die Bewertung von Briefmarken an mich wenden

Für alle diese Fragestellungen ist ein hoher Grad an Expertise notwendig, die ich Ihnen als vereidigter Sachverständiger für Briefmarken biete! Nach einem ersten Telefonat oder Sichtung erster Abbildungen, können weitere Auskünfte gegeben werden, wie in dem speziellen Fall verfahren werden kann.

Sie bekommen ein individuelles Angebot oder aber eine Empfehlung.